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Baumpflegezentrale Björn Dewitt
Greven 48268, Overmannstraße 20a

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Eichenprozessionsspinner Gespinst

Vorsicht!

Eichenprozessionsspinner Befall

Eichen­pro­zes­si­onss­pinner Befall

Eichen­pro­zes­­si­ons­­­spinner

Wir entfernen EPS-Befall

Die Nester und Gespinste des Eichen­pro­zessions­spinners (auch EPS genannt) werden mit einer klebrigen Flüssigkeit eingesprüht, damit sich die toxischen Härchen nicht mehr lösen können.

Nach dem Eintrocknen werden alle befallenen Flächen abgesaugt und mit einem Brenner abgeflammt. Alles, was mit den Eichen­pro­zes­­si­ons­­­spinner in Berührung gekommen ist, bringen wir direkt in die Müll­ver­bren­nungs­­­anlage.

Wichtig

Nester des Eichen­pro­zes­si­onss­pinner sollten zum Schutz von Mensch und Tier und zur Abwendung von Gefahren schnellst­möglich dem zuständigen Gesundheits- oder Forstamt gemeldet werden.

Sowohl die Raupen als auch die Nester dürfen nicht berührt werden, da sie allergische Reaktionen hervorrufen können (auch für Tiere sehr gefährlich!).

Erste Schutz­maß­nahmen:

  • Kleidung wechseln – am besten im Freien
  • Kleidung waschen bei mindestens 60 Grad
  • Schuhe unter fließendem Wasser reinigen
  • alle sichtbaren Raupenhaare mit Paketkle­beband entfernen
  • bei allergischen Reaktionen » Hausarzt konsul­tieren
  • bei Atemnot » Rettungs­dienst alarmieren
  • Auto » waschen, saugen und nass reinigen
  • Hunde und Katzen gründlich abspülen bzw. baden

Gefahren des Eichen­pro­zes­­si­ons­­­spinners

Der Eichen­pro­zes­­si­ons­­­spinner kann alle Eichenarten befallen. Den Eichen wird er durch Fraßschäden gefährlich, den Menschen durch allergische Reaktionen bei Hautkontakt: Die Raupen­härchen reizen Schleimhäute und Atemwege.

Die Haut reagiert mit heftigem Jucken, Rötungen, Eiterblasen und Knötchen. Ebenso können schwere Bindehaut­ent­zün­dungen auftreten. Wird das Gift durch die Atemwege aufgenommen, kann es zu Entzün­dungen von Nase, Hals und Bronchien bis hin zu Atemnot kommen. Auch Schwindel, Müdigkeit und Fieber können auftreten.

Daher kann ein Baumbefall mit Eichen­pro­zes­­si­ons­­­spinnern nur mit Schutz­kleidung und spezieller Ausrüstung entfernt werden.

Entfernung von Eichenprozessionsspinner-Nester

Hier wird der Eichen­pro­zes­si­onss­pinner mittels Hubsteiger entfernt

Vorkommen des Eichen­pro­zes­si­onss­pinners

Der Eichen­pro­zes­­si­ons­­­spinner tritt meistens an Einzel­bäumen oder Randbe­pflan­zungen auf, auch an kleinen Baumgruppen oder locker gepflanzten Wäldchen ist er anzutreffen. Der optimale Lebensraum dieser Raupenart ist warm und trocken. Wenn es sehr trocken ist, vermehrt er sich explosi­onsartig und kann gleich ganze Baumbe­stände entlauben.

Eichen­pro­zes­­si­ons­­­spinner fressen die jung austrei­benden Blätter und lassen dabei oft die Mittelrippe stehen. In der Folge wird der Baum in seiner Vitalität geschwächt, was bei mehrjährigem Befall bis hin zum Absterben des Baumes führen kann. Auch die Anfälligkeit für weitere Schädi­gungen, zum Beispiel durch Mehltau, erhöht sich.

Bild

Hier wird mit Schutzanzug und Seilklet­ter­technik ( SKT ) ein Gespinnst entfernt

Zur Entwicklung des Eichen­pro­zes­­si­ons­­­spinners


Vermehrung:

Der unauffällige Schmet­terling ist grau getönt und hat eine Spannbreite von 25 mm. Jedes Weibchen legt im Spätsommer etwa zwischen 100 und 200 Eier in den oberen Kronen­bereich an jungen, ein- bis zweijährigen Eichen­zweigen ab, bis sie im darauf­fol­genden Jahr im Mai schlüpfen.


Merkmale:

Erkennbar ist die schädliche Raupe an ihren dicken Warzen und ihrem dichten Haar. Die jungen Raupen sind zunächst braun-gelb gefärbt und verändern sich zu grau-schwarz. Anzutreffen sind sie in Familien. Insgesamt durchläuft die Raupe sechs Stadien der Verpuppung und verfügt kurz vor der Verpuppung über etwa 600.000 giftige Haare. Zur Verpuppung selbst ziehen sich die Raupen im Juni in bis zu ein Meter lange Nester im Baum zurück, die aus Kot, Spinnfäden und abgestreiften Larven­häuten bestehen. Von dort aus begeben sie sich gemeinsam im Baum auf Nahrungssuche. Dabei bilden sich bis zu 10 Meter lange Prozes­sionen.


Verpuppung:

Die Verpuppung des Eichen­pro­zes­si­onss­pinners erfolgt Ende Juni bis Anfang Juli und findet in dichten Kokons im Gespinstnest statt. Die Puppenruhe beträgt drei bis fünf Wochen. Die stabilen Nester können über Jahre erhalten bleiben. Das Risiko von Raupen-Dermatitis und Allergien beim Menschen bleibt ständig bestehen. Auch die Berührung der Nester kann allergische Reaktionen auslösen.

Eichenprozessionsspinner Bekämpfung in Münster und Greven

Eichen­pro­zes­si­onss­pinner-Bekämpfung in Münster.

Eichenprozessionsspinner Bekämpfung in Münster und Greven

Eichen­pro­zes­si­onss­pinner-Bekämpfung in Greven.

Eichenprozessionsspinner Bekämpfung in Münster und Greven

Eichen­pro­zes­si­onss­pinner-Bekämpfung in Greven: Dank unseres Hubsteigers sind wir in der Lage, auch an schwer zugängliche Stellen zu gelangen und trotzdem die hohen Sicher­heits­standards für uns und unsere Auftraggeber einzuhalten.