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Baumpflegezentrale Björn Dewitt
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Miniermotte

Abb. 1: Blaumeise vertilgt in einer Rosskastanie die Miniermotte

Kastani­enbaum
mit Minier­motten-Befall

Meistens sind weißblühende Rosskas­tanien (Aesculus hippoca­stanum) von der Miniermotte befallen — manchmal auch die rotblühende Art der Rosskastanie (Aesculus canea Brioii). Die Larven der Miniermotte fressen die Blätter von innen her auf (diesen Vorgang nennt man “minieren”).

Die Gänge und die dort befind­lichen Larven sind gelegentlich gut sichtbar, und sind durch folgende äußere Anzeichen zu erkennen:

  • Blätter färben sich braun
  • Blätter rollen sich zusammen
  • Blätter fallen ab
Miniermotten Baumkrankheit

Abb. 2: Von Minier­motten befallenes Blatt

Bei Extrem­befall können im Laufe des Sommers bis zu 90% der Blattmasse des Baumes betroffen sein, das heißt, dass der befallene Baum seine Blattmasse verliert. Auch wenn der befallene Baum für uns unansehnlich und krank aussieht: Eine Gefährdung der Rosskastanie ist aber eher nicht zu befürchten, da der Baum die Reserve­stoffe für das Folgejahr schon im Frühjahr und im Frühsommer angefangen hat einzulagern. Die Ausbreitung der Kastani­en­mi­niermotte erfolgt durch Wind, Auto- und Bahnverkehr in einem Radius von ca. 50 bis 100 Kilometern.

Miniermotte auf Blatt

Abb. 3: Nahansicht Miniermotte

Zur Vorbeugung und Bekämpfung:

  • Maisen­nis­t­kästen aufhängen, denn diese ernähren sich von den Faltern, Puppen und Larven
  • abfallendes Laub zeitnah einsammeln und über die Biotonne entsorge (nicht über den Kompost)
  • Neupflan­zungen so auswählen, auf denen die Miniermotte sich nicht entwickeln kann.

Urheber­angaben der verwendeten Bilder:


Abbildung 1: Hajotthu aus der deutsch­spra­chigen Wikipedia (Foto: “Miniermotte” Bildaus­schnitt) Creati­veCommons by-SA 3.0, Kurzfassung
Abbildung 2: © Ingo Bartussek fotolia.com
Abbildung 3: © Michael Tieck fotolia.com