--- Aktuelles Jobangebot ---

Baumpflegezentrale Björn Dewitt
Greven 48268, Overmannstraße 20a

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Baumgutachten Münster

Baum­gut­ach­ten

“Ein Baum gibt uns Zeichen – sie zu deuten ist eine Kunst”

Baumgut­achten, Regelbaum­kon­trollen, Gehölz­werter­mittlung nach der Methode Koch. Jahrelange Praxis im und am Baum sowie das Kontrol­lieren und Begutachten tausender Bäume macht uns zu einem kompetenten Partner, wenn es um das Begutachten von Bäumen geht.

Wir begutachten Bäume hinsichtlich ihrer Verkehrs­si­cherheit, Standsi­cherheit und Vitalität.

Bäume geben uns Zeichen, die richtig gedeutet werden wollen. Durch jahrelange Erfahrung können wir die Standsi­cherheit oder den Krankheitsgrad von Bäumen ermitteln. Wir erstellen entspre­chende Baumgut­achten, aus welchen hervorgeht, was für Maßnahmen getroffen werden müssen, um einem Baum zu helfen und zu erhalten. Eine Baumfällung ist dabei für uns grundsätzlich die letzte Option.

Baumgutachten Münster

Lackporling

Unsere Dienst­leis­tungen zum Thema Baumgut­achten im Überblick

  • Einzelbaum Gutachten
  • Regelbaum­kon­trolle nach VTA
  • Resisto­gra­phische Bohrwi­der­stands­mes­sungen
  • Erstellung von Baumka­taster
  • Gehölz­werter­mittlung nach Methode Koch
  • Teil- und Totalscha­den­be­rechnung
  • Beratung und Betreuung von Kletter­wäldern

Wir begutachten Bäume auf:

  • Verkehrs­si­cherheit (Bäume in öffent­lichen Bereichen)
  • Vitalität (Schadsymptome, Standort­ver­bes­serung)
  • Ästhetik (z.B. Kronenform)
Baumkontrolle Münster

Verkehrs­­­si­che­rungs­­pflicht

Achtung Als Baumei­gentümer sind Sie für die Verkehrs­si­cherheit Ihres Baumes verant­wortlich und im Schadensfall auch haftbar. Man spricht in der Rechtsprechung von der so genannten “berech­tigten Sicher­heits­er­wartung durch den Verkehr”.

Das bedeutet, dass jeder Bürger erwarten darf, dass Ihm nichts passiert, wann auch immer er sich im Bereich von Bäumen aufhält. Gerne übernehmen wir für Sie die Kontrolle Ihres Baumbe­standes.

Baumkontrolle Münster

Wir bedienen uns folgender technischer Methoden:

  • Baumto­mograph bzw. Impulsto­mograph
  • Bohrwi­der­stands­messgerät RESIE

Wie funktioniert ein Impuls- bzw. Baumto­mograph?

Der Baumto­mograph (Arbotom®) ist ein Impuls-Tomograph. Sachver­ständige nutzen ihn, um das Innenleben von Bäumen zu analysieren.

Das Arbotom® basiert auf dem Prinzip von Schallimpuls-Laufzeit­messung. Die Geschwin­digkeit der Schallimpulse richtet sich nach der Dichte des durchschallten Körpers und liefert daher Informa­tionen über die Qualität und Beschaf­fenheit des jeweiligen Holzkörpers.

Tomographie einer Stieleiche in Münster

Tomographie einer Stieleiche in Münster auf ca. 60cm Höhe, der Holzkörper ist intakt.

Tomographie einer Stieleiche in Münster

Tomographie der gleichen Stieleiche auf ca. 5cm Höhe, der Holzkörper ist nicht mehr intakt. Hier war ein Pilzbefall dafür verant­wortlich, dass der Baum am Stammfuß stark geschädigt und die Restwand­stärke dadurch nur noch sehr gering war.

Baumgutachten Münster

Hier sieht man, dass in einigen Fällen die Probleme im Inneren eines Baumes von außen nicht ersichtlich sind.

Festes Holz leitet aufgrund seiner höheren Dichte einen deutlichen Impuls. Fäulen, Höhlungen und Risse hingegen bremsen die Ausbreitung des Schalls. All dies wird in einer Matrix zusammen­gefasst und kann dann anhand einer Linien- oder Flächen­grafik vor Ort erstellt, von unseren Sachver­ständigen gedeutet und folglich dem Kunden erklärt werden.

Es werden 16 Sensoren an den Baum angebracht, die untereinander die Schallimpulse messen. Abhängig von der Zahl und der Position der Sensoren können zwei- oder dreidi­men­sionale Tomogramme erstellt werden.

Mit dieser für den Baum sehr schonenden Methode kann die Bruchfes­tigkeit des Holzes sehr genau festge­stellt werden, ob oder inwieweit eine im Stamm befindliche Fäule (z.B. durch Pilzbefall) bereits fortge­schritten ist. Informa­tionen wie diese entscheiden dann, ob ein Baum gefällt oder ob er noch durch Baumpfle­ge­maß­nahmen erhalten werden kann. Auf diese Weise können voreiligen Baumfäl­lungen effektiv vorgebeugt werden. Ohne den Baumto­mo­graphen könnte man von außen gar nicht sehen, ob oder in welchem Ausmaß ein Baum im Inneren von Höhlungen oder Fäulen befallen ist, daher ist der Tomograph bei uns stets im Einsatz.

Unser Wissen baut auf langjährigen Erfahrungen in der Baumpflege sowie auf jährliche Kontrollen von tausenden von Bäumen. Nur dann, wenn es wirklich keine Möglichkeit mehr zum Erhalt eines Baumes gibt, raten wir zu einer Fällung.

Bohrwiderstandsmessung Baum in Münster

In der Abbildung sieht man eine Bohrwie­der­stands­mesung einer Stieleiche (Quercus robur) ab ca. 27cm ist der Holzkörper nicht mehr in Takt. Der Baum hat seit mehreren Jahren einen Pilzbefall – einen wulstigen Lackporlings.

Bohrwi­der­stands­messgerät RESIE

Ablauf einer Bohrwi­der­stands­messung: Es wird eine lange dünne Nadel von 50 cm mit einen Schaft­durch­messer von ca. 1,5 mm und einem Bohrkopf­durch­messer von ca. 3 mm in einen Holzkörper (Stamm) gebohrt.

Gemessen wird die elektrische Leistung des einen oder der beiden Motoren, die die Nadel antreiben. Es wird die zu erbringende Leistungs­aufnahme dem Drehmoment gemessen der zu erbringen ist, um in den Holzkörper einzudringen, der mechanische Eindring­wi­derstand. Die auf dieser Weise erzielten Messwerte korrelieren mit der Dichte des zu durchboh­renden Holzes, sowohl bei trockenen als auch bei grünem Holze.

Das Messprofil gibt den Verlauf der Rohdichte des Holzes entlang des Bohrweges wieder. Die sich ergebenden Bohrprofile spiegeln die relative Dichte­ver­teilung des Holzes wieder. Somit können aus den entste­henden Messkurven nicht nur Aussagen über den inneren Zustand des Holzes (also des Baumes) getroffen werden, sonder auch über Druckholz, Fäule, Risse, Hohlräume und anderen Defekt­symptome sowie über den Jahrring­zuwachs.

Nachteile der Bohrwi­der­stands­messung

Wie bei allen bohrenden Untersu­chungs­ver­fahren wird das zu untersu­chende Material geschädigt. Zudem handelt es sich bei einer Einzel­messung um eine Stichprobe. Präzise Aussagen jedoch erfordern (je nach Holzkörper) eine Vielzahl von Bohrungen an unterschied­lichen Stellen. Damit muss eine nennenswerte Schädigung des Holzkörpers in Kauf genommen werden. Deswegen raten wir unseren Kunden, eine Kombination aus den Baumto­mo­graphen und der Bohrwi­der­stands­messung. Die Verbindung beider Verfahren hält die Verlet­zungs­gefahr des Baumes so gering wie möglich.