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Massaria Baumkrankheit

Abb.1: Der Massaria-Pilz zersetzt vom Bauminneren heraus Baumstamm und Äste.

Platanen­krankheit Massaria

Die Baumkrankheit Massaria (Splanchnonema platini) ist ein Baumpilz, der ausschließlich Platanen befällt. Auch wenn die Krankheit für den Baum nicht tödlich verläuft, birgt sie für die Verkehrs­si­cherheit große Risiken. Weil er Pilz den Stamm von innen her zersetzt, können befallende Äste aufgrund von Instabilität jederzeit abbrechen. Dies macht Platanen in öffent­lichen Bereichen wie zum Beispiel in Alleen, Parks, Kinder­gärten, Schulhöfen und Straßen zu potentiellen Gefahren­quellen. In vielen Städten wird bereits auf kritische Standorte hingewiesen.

Platanen gelten als sehr robuste Bäume und wurden daher gerne bei Pflanzungen von Alleen eingesetzt. Damals war aber von dem Baumpilz Massaria noch keine Rede. Da diese Baumkrankheit erst in den letzten Jahren vermehrt aufgetreten ist, geht man davon aus, dass Klimaver­än­de­rungen hier eine maßgebliche Rolle spielen. Denn, durch sehr trockene Sommer und sehr feuchte Winter werden Krankheiten dieser Art durchaus begünstigt — wodurch sich der Baumpilz leicht verbreiten kann.

Baumkrankheit Massaria

Abb.2: Ein vom Pilz ausgehöhlter Baumstamm

Bisher ist das Ausmaß dieser sehr tückischen Baumkrankheit noch nicht abzusehen. Da sich der Pilz durch Sporen­bildung sehr rasch vermehren kann, ist es unerlässlich den Baumbestand dreimal im Jahr untersuchen und kontrol­lieren zu lassen. Hierbei gilt es, den Baum Ast für Ast zu begutachten und befallenden Äste gezielt zu entfernen.

Erschwerend kommt hinzu, dass man nicht von unten her erkennen kann, ob ein Baum von Massaria befallen ist, da sich der Pilz vornehmlich auf der oberen Seite beschatteter Äste ausbreitet. Dieser Umstand macht den Einsatz von Hubsteigern oder Baumklet­terern unerlässlich. In vielen großen Städten sprengt diese Art der Kontrolle bereits den Rahmen der finanziellen Möglich­keiten. Es ist davon auszugehen, dass Massaria mancherorts die Stadtkassen in Millio­nenhöhe belasten wird.

Die Tatsache, dass der Kosten- und Arbeits­aufwand in der Bekämpfung von Massaria gewissermaßen unüber­schaubar sein kann, stellt besonders für private Baumbe­sitzer ein erhebliches Problem dar.

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